Vlinderij-Route

Die Moorkolonien-Landschaft hat ein leicht negatives Image, jedoch völlig zu Unrecht! Einst eine kahle und wilde Landschaft bietet sie jetzt alles für eine gelungene Radtour. Dörfer mit Vertorfungsgeschichte und denkmalgeschützten Gebäuden, die erzählen, dass es großen Reichtum gab. Fernsicht bis zum Horizont, aber auch Rad fahren durch waldreiche, junge Natur. Sie werden begeistert sein und jegliche Vorurteile vergessen!


Kurz vorgestellt

Um die Jahrtausendwende kauften Trijnie de Roo und ihr Ehemann Dicky Drenth einen schönen Flecken am Rande des Naturgebiets De Wiede bei Muntendam. Das hübsche Haus, das auch dort stand, war ein Bonus, denn hier war der Ort, in den sie sich verliebten. Der Garten mit Teich und Obstbäumen wurde angelegt und dabei entdeckte Dicky seine Vorliebe für Bambus, eine Pflanze, die in den Moorkolonien überraschend gut gedeiht! Mehr als dreißig Arten gibt es hier zu bewundern. Im Laufe der Zeit wuchs das Bedürfnis, die Schönheit mit Passanten und Gartenliebhabern zu teilen. So entstand De Vlinderij, eine Teestube, wo man entspannen, aber auch durch die Umgebung streunen kann. Trijnie und Dicky sind geborene Groninger und zeigen Ihnen gerne ihr schönes und historisches Lebensumfeld!

Praktische Informationen

Start
De Vlinderij Teehaus und Bambuszucht
Trijnie de Roo und Dicky Drenth
Hellingwal 3
NL-9649 JK  Muntendam 
www.devlinderij.nl
tderoo@tiscali.nl
Tel: +31 (0) 598 62 00 25 / +31 (0) 6 25 18 16 48
Abstand: 30,2 km
Knotenpunkte: 56 57 05 04 58 59 30 26 95 06 10 53 52 97 55 56

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Die Route

Sie starten bei De Vlinderij, einem historischen Ort, an dem sich früher eine Schiffswerft befand. Schnell gelangen Sie zu einem schönen Projekt: Naturlehrgarten Tussen de Venen. Neben dem aus dem Jahr 1970 stammenden Naturlehrgarten liegt das sich rasant entwickelnde Naturschutzgebiet Tussen de Venen. Angelegt im Jahr 2006, aber jetzt schon mit einer großartigen Vielfalt an Flora und Fauna. Naturlehrgarten und Park sind zusammen 50 Hektar groß und frei zugänglich.

In der Nähe von Sappemeer liegt der Tripbos, benannt nach Adriaan Trip, der hier zur Zeit der Vertorfung eine Torfkompagnie (Ort, an dem Torf gewonnen wird) hatte. Der Wald wurde in den "Masterplan Groene Companie" der Gemeinde Hoogezand-Sappemeer aufgenommen. Entwicklung der Natur, des gleichen Typs wie rund um das Zuidlaardermeer, bei der die historische Zeilendorf-Bebauung nicht beeinträchtigt wird. Auch das Parkdorf "Nieuwe Woelwijck", Zuhause für Menschen mit geistiger Behinderung, wurde in diese neuen Pläne mit aufgenommen.

Das deutlichste Beispiel für typische Zeilendorf-Bebauung ist Kiel-Windeweer. Das Dorf ist 100 m breit und sechs Kilometer lang. Eine abwechslungsreiche Schnur mit Häusern und Häuschen entlang des Kanals Kieldiep. Das Schleusenwärterhaus (Sluisweg 46) aus dem Jahr 1885 ist ein Kulturdenkmal. In der ehemaligen Moorkolonien-Kirche aus dem Jahr 1755 befindet sich das Restaurant "De Amshoff" mit Übernachtungsmöglichkeit im Pfarrhaus. 

Weiter zum Borgerswold, was "Wald für die Bürger" heißt und der seinem Namen alle Ehre macht. Wasserflächen und Wald mit den damit verbundenen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, ganze 450 Hektar groß. Nicht nur die Veendamer genießen den Borgerswold: Auch als Gast kann man ihn auf dem Fahrrad durchqueren. "Parkstad" Veendam entstand im Jahr 1655. Dort bildete sich teilweise ein Zeilendorf entlang dem Hauptkanal, doch dank des früheren Flüsschens de Oude Ae wurde die gerade Linie durchbrochen und ein Schlenker entstand, sodass Veendam ein echtes Herz bekommen hat. Dieses Zentrum ist nun teilweise überdacht und bietet eine überraschende Vielfalt an Geschäften. Im monumentalen Moorkolonienmuseum kann man viel über die Geschichte der Moorkolonien erfahren. Über Jäger, Sammler, Landvermesser und Torfstecher. Die Geschichte von Stroh und Karton, von Anthony Winkler Prins und Aletta Jacobs. 
Ein kleines Stück gen Norden und der Kreis durch die schönen Moorkolonien schließt sich wieder bei De Vlinderij. 

Besonders zu empfehlen

Arbeitsgruppe MenterAroute
Trijnie und ihr Ehemann Dicky sind stolz auf ihre Umgebung und laden Sie zur Vorbereitung auf die Vlinderijroute auch zu einem Besuch auf www.menteraroute.nl ein. Auf dieser Seite bietet die Arbeitsgruppe MenterAroute eine Vielzahl an Informationen über die Geschichte der Gegend, schöne und/oder historische Orte, spezielle Volksmärchen und... Wander- und Fahrradrouten! Genau richtig, wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind! 

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